Coronavirus
Neue Fälle im Murtal und in Murau

Besuche in Krankenhäusern sollen möglichst unterlassen werden.
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  • Besuche in Krankenhäusern sollen möglichst unterlassen werden.
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Wir berichten laufend über aktuelle Entwicklungen in der Region.

MURAU/MURTAL. Zwei neue Coronavirus-Fälle sind am Dienstag in der Region gemeldet worden. Die Zahl der bestätigten Fälle hat sich im Murtal auf 25 erhöht, im Bezirk Murau gibt es aktuell drei Patienten (Stand: Dienstag, 31. März, 15 Uhr). Betroffen sind in Murau neben jener Dame, die sich im LKH Graz befindet, jetzt auch eine junge Dame und ein älterer Herr. Er befindet sich laut BH Murau in häuslicher Pflege und wurde unter Quarantäne gestellt. "Zum Glück hält sich alles noch in Grenzen", sagt Bezirkshauptmann Florian Waldner.

Sportler in Uniform

Romana Slavinec ist eine erfolgreiche Triathletin und normalerweise um diese Zeit sportlich unterwegs. Jetzt hat sie allerdings ihr Trikot gegen eine Uniform getauscht und hilft bei der Polizei aus. Gute Nachrichten gibt es auch vom Kreischberg: Dort wurde ein neuer Termin für die Premiere des längsten Riesentorlaufes der Welt fixiert.
Spitzensportler helfen bei der Polizei aus
Neuer Termin für Kreischer-Premiere

Montag, 30. März

Am Montag wurde ein weiterer Covid-19-Fall im Bezirk Murtal bestätigt. Die Gesamtzahl der Patienten hat sich damit auf 24 erhöht, im Bezirk Murau ist es bei zwei Fällen geblieben (Stand: Montag, 30. März, 21 Uhr). Steiermarkweit ist die Zahl erstmals über 1.000 geklettert. Von 1.001 Betroffenen werden laut Landessanitätsdirektion 147 in Krankenhäusern behandelt, 19 davon auf der Intensivstation. Die Anzahl der Todesopfer ist am Montag in der Steiermark auf 30 gestiegen, dabei gab es keine weiteren Fälle aus der Region. 28 Personen gelten nach der Erkrankung als genesen.

Neuer Fall in Obdach

Einer der neuen Coronavirus-Fälle im Bezirk Murtal betrifft Obdach, wie die Marktgemeinde am Montag offiziell bekannt gab. Damit gibt es in der Zirbenland-Gemeinde aktuell sieben bestätigte Fälle. In Spielberg haben unterdessen alle Fraktionen gemeinsam ein Hilfspaket für die Bürger beschlossen.
Spielberg: Stadt schnürt Hilfspaket

Zwei neue Fälle

Im Laufe des Sonntags sind im Bezirk Murtal laut der Statistik des Gesundheitsministeriums zwei weitere Corona-Fälle gemeldet worden. Im Murtal gibt es somit 23 Patienten, im Bezirk Murau nach wie vor zwei (Stand: Montag, 30. März, 10 Uhr). Zudem bestätigt die Landessanitätsdirektion steiermarkweit bislang 24 Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19, davon einen im Bezirk Murtal (ein Mann, Jahrgang 1940).

Sonntag, 29. März

21 bestätigte Corona-Fälle gibt es im Murtal, zwei im Bezirk Murau (Stand: Sonntag, 29. März, 12 Uhr). Es gibt steiermarkweit nur zwei Bezirke mit weniger Patienten als im Murtal. Das sind Leoben (18) und Deutschlandsberg (16). Zudem gibt es österreichweit derzeit nur einen Bezirk mit weniger Fällen als in Murau. Und zwar ist das Hermagor (Kärnten, ein bestätigter Fall).

Samstag, 28. März

Im Bezirk Murau hat sich mittlerweile ein zweiter Coronavirus-Fall bestätigt, im Murtal gibt es aktuell 21 Patienten (Stand: Samstag, 28. März, 16 Uhr). Steiermarkweit hat sich die Anzahl auf 850 erhöht. Die Bezirke Murau und Murtal gehören noch immer zu den am wenigsten betroffenen Gebieten. „Nehmen wir die Situation ernst, halten wir gemeinsam durch. Jede und jeder Einzelne ist nun aktiv durch seine Disziplin und Eigenverantwortung gefordert, einen wichtigen Beitrag zu leisten, um Leben zu schützen", appelliert Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß.

Freitag, 27. März

Gute Nachrichten für alle Judenburger. Nach einer Pause in der vergangenen Woche wird der Bauernmarkt am Samstag wieder geöffnet. Die Besucher müssen sich allerdings an Verhaltensregeln halten, diese werden "streng kontrolliert". Nicht stattfinden wird hingegen der Saisonauftakt der IDM am Red Bull Ring.
Bauernmarkt öffnet mit Verhaltensregeln
Erste Absage am Ring

Die Bilanz von Freitag, 27. März.
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20 bestätigte Fälle im Murtal

Die Kurve steigt jetzt auch im Bezirk Murtal an. Aktuell gibt es 20 bestätigte Coronavirus-Fälle im Bezirk (Stand: Freitag, 27. März, 10 Uhr). Das Land Steiermark hat am Donnerstagabend noch 19 Fälle ausgewiesen. "Über Nacht haben wir aber wieder einen neuen dazubekommen", sagt Bezirkshauptmann Peter Plöbst von der BH Murtal. Damit sind im Laufe der Woche fünf neue Patienten gemeldet worden. Im Bezirk Murau gibt es nach wie vor einen Fall, die Dame befindet sich allerdings seit über einem Monat in Graz.

Donnerstag, 26. März

Im Bezirk Murtal gibt es derzeit 18 bestätigte Coronavirus-Fälle, im Bezirk Murau nach wie vor einen. In der Region sind viele stille Helden unterwegs, die uns durch die Krise steuern. Etwa die regionalen Feuerwehren und das Rote Kreuz, die trotz vieler Einschränkungen für Einsätze immer bereit sind.
Feuerwehr: "Wir sind da, wenn wir gebraucht werden"
Rotes Kreuz: "Wir sind rund um die Uhr bereit"

Mittwoch, 25. März

Die aktuelle Krise hat massive Auswirkungen auf die Wirtschaft in der Region. Am Mittwoch wurde bekannt gegeben, dass in der Stahl Judenburg ab 1. April auf Kurzarbeit umgestellt wird. Die Maßnahme soll auch dazu dienen, alle Arbeitsplätze im Traditionsunternehmen zu erhalten.
Stahl Judenburg stellt um auf Kurzarbeit

Regionale Dienstleister

Regional einkaufen ist aufgrund der derzeitigen Lage ein Gebot der Stunde. Deshalb stellen auch wir unsere Website zur Verfügung, um regionalen Anbietern eine kostenlose Plattform zu geben. Erste Dienstleister haben wir bereits gesammelt.
Bezirk Murtal
Bezirk Murau

Ein weiterer Fall im Murtal

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in der Region ist noch immer relativ gering: Im Murtal werden vom Gesundheitsministerium derzeit 16 Patienten gemeldet, in Murau nach wie vor einer (Stand: Mittwoch, 25. März, 12 Uhr). Im Bezirk Murtal gibt es allerdings zwei zusätzliche Fälle, die nicht in der Statistik aufscheinen. Jener Fall in Murau betrifft eigentlich Graz. Eine Erklärung liefern die beiden Bezirkshauptmannschaften, dort wird auch über weitere Vorsichtsmaßnahmen berichtet.
Epidemiearzt wurde angefordert 

Kinderbetreuung

Das Land Steiermark appelliert an Träger und Gemeinden, die Kinderbetreuung auch in den Osterferien sicherzustellen. Das Angebot soll sich speziell an jene Eltern richten, die versorgungsrelevante Arbeit leisten. Nach einer Bedarfserhebung soll das Angebot stehen. Zudem hält das Land alle Anlauf- und Beratungsstellen für Familien in Betrieb und führt vereinfachte Verfahren in den Behörden ein. Mindestsicherung und andere Sozialhilfen können so auch elektronisch beantragt werden.

Dienstag, 24. März

Auch in den Bezirken Murtal und Murau gab es schon Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Ausgangsbeschränkungen, wie die Polizei bestätigt (Bericht). Die Beamten warnen gleichzeitig vor Betrügern und Fake News, haben aber auch anderweitig zu tun.
Katze aus misslicher Lage befreit

Montag, 23. März

Aus dem Bezirk Murtal wurden am Montag zwei weitere Corona-Fälle gemeldet, einer davon aus dem Umfeld der Familienfeier in Obdach. Die betroffene Person befindet sich laut Gemeinde seit längerer Zeit in Quarantäne. Im Murtal gibt es somit aktuell 17 bestätigte Fälle, im Bezirk Murau nach wie vor einen (Stand: Montag, 23. März, 19 Uhr). Steiermarkweit hat sich die Zahl auf über 500 erhöht.

Sonntag, 22. März

Während die Anzahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in der Steiermark am Sonntag auf 446 gestiegen ist, sind die Zahlen in der Region unverändert. Im Bezirk Murtal gibt es nach wie vor 15 Patienten, im Bezirk Murau einen (Stand: Sonntag, 22. März, 19 Uhr). Unterdessen denkt Red Bull-Motorsportberater Helmut Marko schon an die Zeit nach Corona.

Spielberg "muss sich ausgehen"


Samstag, 21. März

Das Gesundheitsministerium hat die aktuellen Zahlen zu den österreichischen Coronavirus-Fällen veröffentlicht. In der Steiermark gibt es demnach bislang 389 bestätigte Fälle (Stand: Samstag, 21. März, 18 Uhr). Im Murtal gab es zum selben Zeitpunkt 15 Patienten und im Bezirk Murau einen. Mittlerweile sind alle Bezirke des Landes betroffen, in Murau gibt es die wenigsten Fälle.

Angebot ausgeweitet

Ab sofort hat auch das Kriseninterventionsteam des Landes seine telefonische Beratung ausgeweitet. Menschen, die sich krankheitsbedingt in Quarantäne befinden, ein Verdachtsfall sind oder zur Risikogruppe gehören, können sich täglich zwischen 9 und 21 Uhr an die Hotline 0800/500154 wenden. "Wir nehmen uns Zeit, hören zu und gehen auf die individuellen Bedürfnisse der Menschen ein", verspricht Edwin Benko, der fachliche Leiter des Kriseninterventionsteams.

Freitag, 20. März

Judenburg hat am Freitag ein Soforthilfepaket für die städtische Wirtschaft beschlossen. Auch in Knittelfeld gibt es bereits umfassende Maßnahmen, um bestmöglich durch die Krise zu steuern. Zudem wurde die Frage geklärt, ob die regionalen Bauernmärkte weiterhin offen bleiben dürfen.
Die Städte steuern durch die Krise

Was noch erlaubt ist

"Bleiben Sie daheim", lautet die zentrale Botschaft der Bundesregierung. Trotzdem gibt es natürlich Ausnahmen, wie man den Frühlingsbeginn im Murtal in der freien Natur genießen kann. Wir haben eine Übersicht: Was noch erlaubt ist

Donnerstag, 19. März

Seit zwei Tagen unverändert ist laut Landessanitätsdirektion die Anzahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in der Region. Im Bezirk Murtal gibt es nach wie vor 13 Patienten, im Bezirk Murau einen (Stand: Donnerstag, 19. März, 20 Uhr). Allerdings hat sich die Anzahl steiermarkweit auf 297 erhöht und es gibt aktuell 28 (!) Fälle ohne Bezirkszuordnung.

Die Bilanz von Donnerstag, 19. März.
  • Die Bilanz von Donnerstag, 19. März.
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Neu: Mobiles Ärzteservice

Der Krisenstab des Landes hat unterdessen das ärztliche Bereitschaftsmodell um ein mobiles Ärzteservice für Corona-Patienten erweitert. Dieses betreut ab Freitag Patienten und Verdachtsfälle zu Hause. "Neue Herausforderungen erfordern neue Formen der Versorgung", sagt Gesundheitslandesrätin Juliane Bogner-Strauß. Das Rote Kreuz übernimmt dabei die Einsatzorganisation.

Appell der Bergrettung

Gute Nachrichten aus Obdach. Dort wurden am Donnerstag keine neuen Coronavirus-Fälle gemeldet, wie die Gemeinde in einem Update mitteilt (Stand: Donnerstag, 19. März, 10 Uhr). Der Alpenverein und die Bergrettung appellieren unterdessen an alle, derzeit keine Schi- oder Bergtouren zu unternehmen.
"Bitte verzichtet auf Bergtouren"

Mittwoch, 18. März

Unverändert geblieben ist laut Landessanitätsdirektion Steiermark die Anzahl der bestätigten Corona-Fälle in der Region von Dienstag auf Mittwoch - was durchaus als positive Nachricht zu werten ist. Im Bezirk Murtal gibt es demnach 13 betroffene Personen, im Bezirk Murau eine (Stand: Mittwoch, 18. März, 20 Uhr). Die Gesamtzahl in der Steiermark hat sich auf 222 erhöht.

Todesfall

Die traurige Nachricht: Mittlerweile wurden steiermarkweit bereits vier Todesfälle gemeldet, die in Zusammenhang mit dem Virus stehen. Darunter befindet sich ein 80-jähriger Mann aus dem Bezirk Murtal. Der Verstorbene hatte mehrere Vorerkrankungen und befand sich in stationärer Behandlung.

Der spezielle Fall

Auch der Bezirk Murau hat seit Dienstag seinen ersten bestätigten Corona-Fall. Bezirkshauptmann Florian Waldner erklärt, warum dieser so speziell ist und gibt gleichzeitig einen Einblick in die derzeitige Arbeit der Bezirkshauptmannschaften.
Der spezielle Fall in Murau

Ordination öffnet wieder

"Positiv gestimmt", ist Dr. Martin Handel aus Knittelfeld. "Die Auswirkungen der Maßnahmen werden sich nächste Woche zeigen. Es braucht eben etwas Zeit, bis die Kurve abflacht." Der Allgemeinmediziner wird am Donnerstag seine Ordination wieder in Betrieb nehmen, zuletzt war sie aufgrund von Quarantänemaßnahmen vorübergehend gesperrt.

Ordination sperrt wieder auf

Dienstag, 17. März

Mittlerweile wurde von der Landessanitätsdirektion der erste Corona-Fall im Bezirk Murau bestätigt. Laut Epidemiegesetz ist der aktuelle Aufenthaltsort der betroffenen Person für die Bezirkszuordnung entscheidend. Wenn sich beispielsweise ein Infizierter im LKH Graz befindet, so wird er Graz zugeordnet. Erst ab der Rückkehr in den Meldeort wird die Person dann dem Heimatbezirk zugeordnet - das war bei der betroffenen Frau aus Murau der Fall.

Drei neue Fälle

Im Bezirk Murtal sind am Dienstag drei weitere Fälle bekannt geworden. Die Zahl der infizierten Personen hat sich somit auf 13 erhöht - damit liegt der Bezirk im steirischen Durchschnitt. In der gesamten Steiermark gibt es derzeit 182 bestätigte Coronavirus-Fälle (Dienstag, 24 Uhr).

Baustelle steht still

Die Krise macht auch vor der Baustelle nicht halt. Die Asfinag hat bekannt gegeben, das alle Baustellen vorübergehend eingestellt werden. Das betrifft auch den Abschnitt der S 36 - Murtal Schnellstraße zwischen St. Georgen und Scheifling. Die für Oktober geplante Eröffnung dürfte sich verzögern.

Stillstand auf der Großbaustelle

Offensiver Umgang

In Obdach (Bezirk Murtal) gibt es derzeit fünf bestätigte Corona-Fälle. Die Gemeinde geht sehr offensiv damit um, informiert die Bürger regelmäßig und bietet gleichzeitig Hilfe und Unterstützung an. Bürgermeister Peter Bacher: "Wir wollen kein Theater, sondern Ruhe in den Ort bringen." Dafür gibt es viel Lob von allen Seiten.

Der offensive Umgang mit der Krise

Aktuelle Zahlen

33 weitere Personen sind am Montag positiv auf Covid-19 getestet worden - damit hat sich die Zahl in der Steiermark auf 147 erhöht. Darunter befinden sich drei Menschen, für die die Landessanitätsdirektion keine Bezirkszuordnung vorgenommen hat. Die Anzahl der infizierten Personen im Bezirk Murtal (10) und im Bezirk Murau (0) wird als unverändert angegeben.

Montag, 16. März

Mittlerweile ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle steiermarkweit auf 114 gestiegen. Unverändert ist die Zahl der Infizierten laut Landessanitätsdirektion allerdings in der Region geblieben. Im Bezirk Murtal gibt es demnach zehn bestätigte Fälle, im Bezirk Murau nach wie vor null. Unterdessen ist am Sonntag der Schibetrieb auf den Murtaler Schibergen zu Ende gegangen. Karl Fussi berichtet: "Das Verständnis ist voll da".

Sonntag, 15. März

"Wir machen einen Boxenstopp", heißt es jetzt auch beim Projekt Spielberg. Aufgrund der aktuellen Situation wird ab Montag der Betrieb vorübergehend eingestellt. Davon betroffen ist nicht nur die Rennstrecke, sondern auch die Gastro-Betriebe wie G´Schlössl Murtal, Hofwirt, Wasserturm und Co. Zudem wird ab Montag auch der Parteienverkehr in den Bezirkshauptmannschaften eingestellt. Diese bleiben aber telefonisch erreichbar.

Samstag, 14. März

Am Samstag erhöhte sich die Anzahl der bestätigten Corona-Fälle im Bezirk Murtal auf zehn. Neu hinzugekommen ist laut Landessanitätsdirektion ein 19-jähriger Mann. Insgesamt gibt es in der Steiermark damit bereits 82 Fälle. Nur in Graz (28) und Hartberg-Fürstenfeld ist die Zahl höher als im Murtal. Noch keinen einzigen bestätigten Fall gibt es nach wie vor im Bezirk Murau. Am Montag wird das öffentliche Leben auf ein Minimum heruntergefahren. Auch die Murtaler Schiberge werden dann schließen - sie haben am Sonntag ihren letzten Betriebstag. 

Zwei weitere Fälle

Mittlerweile wurden von der Landessanitätsdirektion zwei weitere bestätigte Corona-Fälle aus dem Bezirk Murtal gemeldet. Betroffen sind demnach eine Frau (Jahrgang 1964) und ein Mann (Jahrgang 1968). Das Kriseninterventionsteam des Landes bietet für Infizierte und gefährdete Personen eine Beratung unter 0664/8500224 an.

Freitag, 13. März

"Nach wie vor unverändert", ist laut Bezirkshauptmannstellvertreter Peter Plöbst die Zahl der bestätigten Coronavirusfälle im Bezirk Murtal - es gibt aktuell sieben betroffene Personen (Stand: Freitag, 13. März, 12 Uhr). Zudem werden noch die Ergebnisse einiger Verdachtsfälle erwartet.

Bislang kein Fall in Murau

"Zum Glück gibt es noch keinen bestätigten Fall", berichtet Bezirkshauptmann Florian Waldner aus Murau (ebenfalls Freitag, 13. März, 12 Uhr). Demnach befindet sich eine Person in Quarantäne und es gibt einige, wenige Verdachtsfälle in Murau. Zur allgemeinen Situation in Murau sagt Waldner: "Es nimmt alles seinen normalen Verlauf, das Leben geht weiter."

Aktionen für Mitbürger

Unterdessen haben bereits mehrere Gemeinden und Institutionen in der Region Aktionen ins Leben gerufen, um ältere Mitbürger bei Einkäufen oder Behördenwegen zu unterstützen.

Gemeinden unterstützen ältere Mitbürger

Arztpraxis geschlossen

Wegen Quarantänemaßnahmen ist eine Arztpraxis in Knittelfeld vorübergehend geschlossen und wird voraussichtlich erst am 19. März wieder geöffnet. Dr. Martin Handel verrät, wie es dazu gekommen ist und hat auch einige Tipps gegen das Coronavirus parat.

Arztpraxis vorübergehend geschlossen

Donnerstag, 12. März

Die Anzahl der Corona-Fälle im Bezirk Murtal ist mit sieben am Donnerstag bislang unverändert geblieben. Trotzdem ist die gesamte Region massiv von den Maßnahmen gegen die Ausbreitung betroffen. Die Landesspitze hat bekannt gegeben, dass die Gemeinderatswahl nicht wie geplant am 22. März stattfinden kann.

GR-Wahl verschoben: "Gesundheit hat Vorrang"

Fußball rollt nicht

Zudem sind am Donnerstag weitere Absagen bekannt geworden: Die in den Osterferien geplante Kinderstadt am Red Bull Ring wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Ein Ersatztermin wird gesucht. Außerdem wird auch die Fußballsaison im Murtal nicht wie geplant beginnen können. Das teilte der Steirische Fußballverband mit.

Kinderstadt wird abgesagt, Fußball wird doch nicht gespielt

Verdachtsfall berichtet

Unterdessen hat der Murtaler Zeitung ein Corona-Verdachtsfall aus der Region ihre Erlebnisse geschildert. Die 46-Jährige war im Urlaub in Singapur und hatte nach ihrer Rückkehr erste Symptome. Sie musste einen Rachenabstrich machen und war zwei Tage lang in Quarantäne. 48 Stunden banges Warten waren angesagt.

Verdachtsfall: "Um mich habe ich mir keine Sorgen gemacht"

Mittwoch, 11. März

Von 18 auf 27 ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in der Steiermark am Mittwoch angestiegen. Unter den neuen Fällen befinden sich zwei Frauen (38 und 53 Jahre alt) aus dem Bezirk Murtal, wie die Landessanitätsdirektion bestätigt. Alle Betroffenen befinden sich in häuslicher Betreuung. Damit sind im Murtal jetzt insgesamt sieben Fälle bestätigt, im Bezirk Murau gibt es nach wie vor keine Covid-19-Infektionen.

Besuche unterlassen

Um die Ausbreitung des Virus weiter eindämmen zu können, hat das Gesundheitsressort des Landes unterdessen weitere Maßnahmen vorgestellt: Es wird empfohlen, Besuche von Angehörigen in Krankenanstalten und Pflegeeinrichtungen zu unterlassen. Besuche sollten nur in Ausnahmefällen - etwa auf der Palliativstation - und nur von engsten Angehörigen erfolgen.

Besuchsverbot möglich

Der Vorstand der KAGes hat die Empfehlung an alle steirischen Krankenhäuser weitergeleitet, ein Besuchsverbot zu verhängen. "Es geht dabei um den Schutz unserer Patienten und um die Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit der steirischen Gesundheitseinrichtungen. Durch Besuche sind auch unsere Mitarbeiter einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt", sagen die KAGes-Vorstände Karlheinz Tscheliessnigg und Ernst Fartek.

Alle Informationen zum Thema Corona-Virus in der Steiermark finden Sie hier: meinbezirk.at/corona-steiermark

Bislang wenige Fälle im Murtal
Autor:

Stefan Verderber aus Murtal

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